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Kommt her und esst

Erstkommunion in St. Emmeram

Am Sonntag, den 18. Mai 2025, feierten in der Pfarrei St. Emmeram 24 Kinder ihre erste heilige Kommunion.

Vor dem Gottesdienst wurden die Kommunionkinder im Haus St. Emmeram durch Stadtpfarrer Wolfgang Gebert auf ihren großen Tag eingestimmt. Nach einer kurzen Besinnung und gemeinsamen Gebeten segnete Pfarrer Wolfgang Gebert die Kinder einzeln.

Unter dem festlichen Geläut der Glocken zogen die Kommunionkinder, angeführt von Ministranten, dann zur Pfarrkirche. Nach dem Entzünden der Kommunionkerzen an der Osterkerze erneuerten die Kinder im Altarraum ihr Taufversprechen. Die Kommunionkinder und Eltern bzw. Kommunionmütter gestalteten den Gottesdienst aktiv mit. So trugen sie die Kyrie-Rufe, Lesung, Fürbitten und Dankesworte vor. Bei der Gabenprozession brachten Kinder neben Kelch, Hostien, Wein und Wasser auch ihre persönlichen Bitten zum Altar.

In seiner Predigt ging Pfarrer Wolfgang Gebert auf das Thema der Erstkommunion „Kommt und esst“ ein. Einige Apostel waren in der Nacht beim Fischen, hatten aber nichts gefangen. Wie oft geht es uns auch so, dass wir uns noch so anstrengen und es klappt einfach nicht. Da ist Jesus am Ufer und gibt den Ratschlag, das Netz auf der rechten Seite auszuwerfen. Jesus ist immer da und steht uns an der Seite. Nachdem die Apostel viele Fische gefangen hatten, sagte Jesus zu ihnen wie beim letzten Abendmahl oder heute bei der Erstkommunion: Kommt und esst. Am heutigen Festtag und an allen Tagen ihres künftigen Lebens bekommen Sie mit Jesus Christus einen treuen Wegbegleiter. Er lud die Kommunionkinder herzlich ein, das Geschenk anzunehmen und im Leben auf Gott zu vertrauen.

Zum Vater unser reihten sich die Erstkommunionkinder erneut um den Altar. Nach dem Gebet reichte Stadtpfarrer Wolfgang Gebert den Kindern die Hand und sprach den Friedensgruß. Dann war der große Moment gekommen und die Kommunionkinder empfingen zum ersten Male die heilige Kommunion.

Am späten Nachmittag versammelten sich die Kinder mit ihren Eltern nochmals zur Dankandacht. Nach einem Eingangslied wurde das Allerheiligste in der Monstranz auf den Altar gestellt und ein Wechselgebet gesprochen. Dann zogen die Kommunionkinder zusammen mit Pfarrer Wolfgang Gebert hinter der Monstranz durch das Gotteshaus. Danach traten Sie einzeln vor den Altar mit der Monstranz und legten nach einer Kniebeuge Weihrauch in eine Schale. Nach dem Dankgebet und dem feierlichen Segen segnete Pfarrer Gebert die verschiedenen Geschenke der Kinder, wie Gotteslob, Rosenkranz oder Halskettchen. Abschließend erhielten die Kommunionkinder zur Erinnerung an ihre Erstkommunion von Pfarrer Wolfgang Gebert ein Kreuz mit Kelche, zwei Brote und einem Fisch.