Pilgergruppe des Pfarrverbandes Nord-Ries in Rom
Anlässlich des Heiligen Jahres erlebten fast 90 Personen des Pfarrverbandes Nord-Ries vom 6. bis 13. September 2025 die ewige Stadt Rom.
Nach einem Gottesdienst mit Reisesegen ging es zunächst die Nacht hindurch per Bus nach Rom. Dort gewannen die Teilnehmer am Nachmittag bei einer Stadtführung die ersten Eindrücke des antiken Roms. Am anderen Morgen durchschritten die Pilger die Heilige Pforte in St. Paul vor den Mauern und feierten einen Gottesdienst. Nachmittags zogen sie in einer Prozession zur Peterskirche und durchschritten die dortige Heilige Pforte. Nach einer kurzen Besichtigung ging es in die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle.
Am Dienstag erneuerten die Pilger in der ersten Taufkirche Roms ihr Taufgelübde. Dann zogen sie in einer feierlichen Prozession durch die Heilige Pforte der Laterans Basilika und feierten dort unter dem berühmten Mosaik in der Apsis den Gottesdienst. Auf Knieen betend stiegen anschließend einige Pilger die Stufen der Scala Santa hinauf und besuchten anschließend die Kirche Santa Croce mit den Passionsreliquien. Nachmittags stand das Kolosseum und das Forum Romanum auf dem Programm.
Trotz eines Wolkenbruches strömten Tausende Pilger am Mittwoch zur Audienz von Papst Leo auf den gut gefüllten Petersplatz. Während der Audienz mit dem Päpstlichen Segen und der Fahrt im Papamobil durch die Reihen nieselte es nur noch leicht. Anschließen zeigten die Führerinnen die Höhepunkte in der Altstadt wie die Engelsburg, den Vierströme Brunnen auf der Piazza Navona, das Pantheon, Trevi Brunnen und die Spanische Treppe. Mitten in der Führung öffneten sich wieder die Himmelsschleusen.
Am Donnerstag standen zunächst die Domitila Katakomben auf dem Programm. Nach der fesselnden Einführung und dem Rundgang wurde in der unterirdischen Kirche ein Gottesdienst gefeiert. Anschließend ging es über die antike Römerstraße „Via Appia“ zur Kirche San Sebastian. Dieser Heilige wird in Oettingen und auch in Wemding besonders geehrt. Nachmittags besuchte die Pilgergruppe die Villa d`Este in Tivoli und staunten über die prächtigen Brunnen in der weitläufigen Gartenanlage. Zum Abschluss des Tages wurde noch die Kirche St. Lorenzo besucht.
Mit dem Durchschreiten der Heiligen Pforte in St. Maria Maggiore und einem Gottesdienst waren am Freitag alle sieben große Pilgerkirchen besucht. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und viele der Wallfahrer nutzen die Gelegenheit die Sehenswürdigkeiten vom verregneten Mittwoch bei Sonnenschein und weitere sehr beeindruckende Kirchen zu besuchen. Gut vierzig Nachtschwärmer verlängerten ihren Aufenthalt und genossen die besondere nächtliche Stimmung dieser turbulenten Stadt.
Alle Pilger waren nach den sechs Tagen von den prächtigen Kirchen mit den imposanten Mosaiken, ausdrucksstarken Gemälden, großartigen Decken, eindrucksvollen Kapellen und Altären überwältigt. Wehmütig und voller toller Eindrücke ging es am Samstag wieder zurück.




























































